5. Abonnementskonzert: Brahms -Zimmermann

Samstag, 25. Mai 2019, 19.30 h, Aula der Universität Zürich

Alessandro D`Amico, Viola
Thomas Demenga, Violoncello
Igor Karsko, Leitung

Quelle: Young Johannes Brahms  terryrow.blogspot.com

Quelle: Young Johannes Brahms terryrow.blogspot.com

Herzlich Willkommen zum letzten Abonnementskonzert dieser Saison! Wir freuen uns auf einen feurigen Abschluss dieses Jahres, welches uns viele schöne Momente voll von musikalischen Schätzen beschert hat. Das letzte Konzert bereichert der venezuelische Bratschist Alessandro D’Amico, welcher in der Sonate von Bernd Alois Zimmermann das volle Potential der sonst oft von Komponisten vernachlässigten Bratsche entfaltet. Den goldenen Rahmen bilden zwei Sextette von Johannes Brahms. Die beiden Sextette sind die ersten, von Brahms selbst akzeptierten Kammermusikstücke. Frühere Quartette, welche er noch als junger Mann geschrieben hat, hat er aus Selbstzweifel und Zeugnisse mangelnder Reife wieder vernichtet. Die Sextette verhalfen Brahms aber zu seinem Durchbruch und stehen heute als Meilensteine seines Schöpfertums im Raum.

Hiermit möchte sich die Camerata Zürich allen Musikern und Musikerinnen, Komponisten und Komponistinnen und auch euch, liebe Hörerschaft, für das wundervolle Jahr bedanken. Wir freuen uns, Sie alle nächste Saison auf unserer musikalischen Reise begrüssen zu dürfen!

 A.K.


4. Abonnementskonzert: Bartók - Mozart

Samstag, 16.03.2019, 19.30 Uhr, Aula der Universität Zürich
Sonntag, 17.03.2019, 11.00 Uhr, Musikschule Konservatorium Zürich

Helga Váradi, Cembalo / Igor Karsko, Leitung

Quelle:  www.epd-film.de

Herzliche Einladung zum 4. Abonnementskonzert der Camerata Zürich! Helga Váradi und die Camerata Zürich bezaubern uns am mit Werken von Kilar, Mozart, Górecki und Bartók.

Der beinahe berühmteste Filmmusikkomponist
Der Name Wojciech Kilar kennen sehr wahrscheinlich ja die wenigsten von uns. Besser gesagt, unbekannt blieb sein Name – seine Musik haben bereits Millionen von Menschen als subtile und auf den ersten Blick unscheinbaren Kulisse wahrgenommen, nämlich auf der Kinoleinwand. Kilar komponierte die Musik zu Filmen wie «der Pianist», und «der Tod und das Mädchen» von Roman Polanski, «Dracula» von Francis Ford Coppola, «Pan Tadeusz» von Andrzej Wajda und mehr. Als er 2001 das Angebot bekam, die Musik zu Peter Jacksons «Lord of the Rings» zu komponieren, schlug er dieses aus. Dafür widmete er sich mehr und mehr Stücken, welche nicht auf der Kinoleinwand zu «sehen» waren, sondern im Konzertsaal vor einem Publikum gespielt werden. Damit gab Kilar zwar die Möglichkeit auf, seinen Namen programmatisch durch die Welt reisen zu lassen – wir sind ihm jedoch dankbar für seine Zuwendung zur orchestralen Musik. Lassen wir uns von ihm in die polnisch-slowakischen Karpaten entführen! Sehr zu empfehlen auch mit einer gehörigen Portion Kopfkino.
A.K.



Wir gratulieren Sebastian Bohren zu seiner neusten Aufnahme mit der Camerata Zürich

“Die Ausführenden dieser neuen Einspielung eint ein hörbarer Wille zu objektivierender Klangheit: Sebastian Bohrens Spiel steht in jedem Moment als leuchtender Fixstern im Zentrum des aufnahmetechnisch brilliant eingefangenen klanglichen Geschehens. Sein Ton strahlt aus einer inneren Ruhe umso eindringlicher und zeugt von tiefer geistiger Konzentration. (…) Die Camerata Zürich schafft mit ihrem schneidend präzisen, zugleich sinnlich atmenden Zusammenspiel die denkbar beste Klangumgebung für das verdienstvolle Unterfangen, Schostakowitschs aufwühlendes Spätwerk in ein <verjüngtes> interpretatorisches Licht zu tauchen.” Stefan Pieper, Schweizer Musikzeitung

Dmitri Schostakowitsch:
Sonate op. 134 für Violine, Perkussion und Streichorchester
Sebastian Bohren, Violine
Camerata Zürich
Igor Karsko, Leitung
Liveaufnahme, Sony Classical, Digitaler Tonträger


2. Abonnementskonzert: Zimmermann - Britten

17. November, 19.30 h, Aula der Universität Zürich
18. November, 11.00 h, Musikschule Konservatorium Zürich

Olivier Darbellay, Horn
Christoph Prégardien, Tenor
Alexander Sitkovetsky, Violine
Igor Kasko, Leitung

Quelle:  http://www.northnorfolknews.co.uk . Alex Lawther in der Rolle des Benjamin Britten im Film “Benjamin Britten: Peace and Conflict” (2013).

Quelle: http://www.northnorfolknews.co.uk.
Alex Lawther in der Rolle des Benjamin Britten im Film “Benjamin Britten: Peace and Conflict” (2013).

Musikgenies: Zwischen Schöpfertum und Handwerk

Obwohl Benjamin Britten laut seinen Zeitgenossen und deren Memoiren kein leicht zugänglicher Mensch war, würden ihm wohl viele das Prädikat des Genies nicht abstreiten. Als hervorragender Komponist, Dirigent und Pianist erwarb Britten bereits während seinen Lebzeiten den Ruf eines Gottestalentes – die meisten von uns werden wohl die Gänsehautmomente beim Hören seines Orchesterwerks «A young person’s guide to the orchestra» kennen. Brittens Bandbreite an schöpferischer Imagination, gepaart mit seiner äusserst spannenden und von den Medien sehr gerne durchgekauten Biographie deuten tatsächlich auf eine breite mediale Rezeption auf der ganzen Welt hin.

Als ein «Genie» bezeichnete und verehrte man in der deutschsprachigen literarischen Epoche des Sturm und Drangs literarische Giganten, welche aus einer subjektiven Innenwelt heraus Kunst wortwörtlich erschufen und die verstaubten Poetiken der altgriechischen und lateinischen Welt weitgehend zu durchbrechen versuchten. Ob Brittens Schöpferwerk mit dieser interdisziplinären Analogie zu lesen ist, soll offenbleiben: Jedenfalls schuf Britten in der Tat auch buchstäblich handwerklich sehr viel und verarbeitete zahlreiche Motive aus dem Barock in seinen Werken. Offenbar greift hier die strenge Dichotomie zwischen Komponist als kreativer Schöpfergott und Komponist als Handwerker nicht mehr: Britten vereint in seinen Werken nämlich beide Komponenten.

In diesem Camerata Zürich Konzert werden wir gleich zwei Kostproben Britten’s Genialität zu Ohren bekommen – ergänzt wird das Konzert mit Mozarts Divertimento und Bernd Alois Zimmermanns Sonate für Violine. Interpretiert werden die Werke durch (geniale) Solisten, Christoph Prégardien, Sitkovetsky und Olivier Darbellay. Wir freuen uns!

Anna Karsko




Saisoneröffnung: 22. / 23. September 2018: Schubert - Zimmermann

Thomas Demenga, Violoncello
Zofia Neugebauer, Flöte
Igor Karsko, Leitung
Camerata Zürich

Werke von Zimmermann, Schibler, Schubert und Enescu.

Der wohl berühmteste Melancholiker und Musiker im deutschen Kulturraum, Walther von der Vogelweide in einer melancholischen Stellung.

Der wohl berühmteste Melancholiker und Musiker im deutschen Kulturraum, Walther von der Vogelweide in einer melancholischen Stellung.

Ihr Blümlein alle,

Die sie mir gab,

Euch soll man legen

Mit mir in's Grab.

Wie seht ihr alle

Mich an so weh,

Als ob ihr wüßtet,

Wie mir gescheh'?

Dieser Anfang des melancholischen Textes eines Liedes von Schubert, genannt «Trockne Blumen», soll zwar nicht unser Gemüt anlässlich des Saisonsanfangs der Camerata Zürich trüben – aber ein Anlass zum Träumen, schwelgen, auf musikalischen Wolken schweben darf er allzumal sein. Obwohl die dazugehörigen Variationen nicht mehr an der getrübten Stimmung festhalten, soll die Melancholie in den nächsten Monaten nicht wie in vielerlei medizinischen Vorstellungen des Mittelalters als Krankheit gelten. Oftmals fälschlicherweise verbunden mit einer angeblichen Liebeskrankheit und dem damit eingehenden Wahnsinn, dem amor hereos, genoss der Melancholiker in der Geschichte der Menschheit in keinerlei Weise Sympathie. Dabei kann es sich der heutige homo faber durchaus leisten, die Melancholie in einer etwas weniger drastischeren Weise zu erleben – zum Beispiel einhergehend mit einer stillen Beschäftigung und intensiven Verinnerlichung mit der Musik. Dazu muss man nicht unbedingt Schuberts Variationen hören – auch alle weiteren Programmpunkte des ersten Konzertes dieser Saison, unter anderem Enescu, Zimmermann und Schibler laden zu einem musikalischen Sinnieren ein. Gespielt von hervorragenden Solisten und Solistinnen, wie der Flötistin Zofia Neugebauer und dem Cellisten Thomas Demenga, verspricht dieses Eröffnungskonzert ein voller Erfolg zu sein. Kommen Sie und freuen Sie sich mit uns auf eine weitere laute, sinnliche, euphorische, dionysische und melancholische Saison mit der Camerata Zürich!

AK


 

"Die Camerata Zürich hat nicht nur originelle Programme versprochen. Sie hält sich auch daran.(...)" Thomas Schacher, NZZ

Das letzte Konzert der Camerata Zürich in der Aula der Universität Zürich vom 26. Mai genoss nicht nur den Zuspruch des Publikums, sondern wurde auch von der Kritik gelobt. Wir freuen uns und gratulieren an dieser Stelle alle Musikerinnen und Musiker des Orchesters, alle Solisten und nicht zuletzt unsere beauftragte Komponistin, Stephanie Haensler, deren Stück "durch streifen" wir uraufführen durften.

https://www.nzz.ch/feuilleton/schostakowitsch-baut-klippen-sebastian-bohrer-bewaeltigt-sie-meisterlich-ld.1389116

 


5. Abonnementskonzert: Camerata & Friends

Samstag, 26. Mai, 19.30 Uhr, Aula der Universität Zürich
Sonntag, 27. Mai, 17.00 Uhr, Stadtkirche Brugg

Sebastian Bohren, Violine
Pascal Druey, Violine
Igor Karsko, Violine und Leitung
CAMERATA ZÜRICH

Werke von Schostakowitsch, Mustonen und Haensler

Die Camerata Zürich ruft im Namen der Freundschaft zum 5. Abo-Konzert auf! Auf dem Programm stehen Musikperlen von Schostakowitsch, Mustonen und eine Uraufführung von Stephanie Haensler. Wieso der Titel „Camerata & Friends“? Einerseits, da uns unser langjähriger musikalischer Freund Sebastian Bohren mit seiner Violine beehren wird. Anderseits ist hier zu bemerken, dass auch institutionalisierte Musikkorpora sich immer noch überaus auf Freundschaft verlassen dürfen! Die Camerata Zürich steht schon die gesamte Jubiläumssaison unter dem Sternbild der Freundschaft und des musikalisch aber auch persönlich geprägten Zusammenspiels. Die zahlreichen Jubiläumskompositionen und musikalischen Glückwünsche versichern uns, dass das Orchester mit festen Freundschaften in der Schweizer Musiklandschaften zählen kann. Anders als bei gängigen Institutionen scheint die Produktion von Musik ohne dieses eine Element nicht ganz zu funktionieren. Denn Musik zu machen bedeutet in einer gewissen Weise eine Übereinstimmung zu finden und diese als Ganzes auch zu präsentieren. Natürlich mag der Freund des Musikers auch sein grösster Kritiker sein! Doch die Kritik verhält sich in einer produktiven Weise zur musikalischen Verhandlung, welche irgendwo zwischen Interpretation, Vorgabe und Geschmack schwebt. Wie spricht der Deutsche Moralprediger Christian Fürchtegott Gellert so schön:

Der ist mein Freund, der mir stets des Spiegel zeigt,
den kleinsten Flecken nicht verschweigt,
mich freundlich warnt, mich ernstlich schilt,
wenn ich nicht meine Pflicht erfüllt'.
Das ist mein Freund – so wenig wie er's scheint!
Doch der, der mich stets schmeichelnd preist,
mir alles lobt, nie was verweist,
zu Fehlern mir die Hände beut,
und mir vergibt, eh' ich bereut
– das ist mein Feind –
so freundlich er auch scheint!"

Also kommt, liebe Freunde, an die Ode der Freundschaft! Wir freuen uns auf euch!
AK


4. Abo-Konzert: Camerata & Jazz

Samstag, 24. März, 19.30 Uhr, Aula der Universität Zürich
Sonntag, 25. März, 11.00 Uhr, Musikkonservatorium Zürich (Florhofgasse 6)


Leonid Maximov, Klavier I Adam Taubitz, Violine I Kevin Grifftths, Dirigent (Kapustin) I Igor Karsko, Leitung I Camerata Zürich

Werke von: Kapustin, Corea, Zimmerlin und Bartók

 

chickcorea1a.jpg
Bildnachweis:
https://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2011/11/how-chick-corea-wrote spain/248948/

Das vierte Abonnementskonzert der Camerata Zürich wird wenigstens für die paar Stunden den winterlich kalten März mit feurig rotem Jazzpfeffer vertreiben mit Chick Corea, Nikolai Kapustin, Alfred Zimmerlin und Béla Bartók, welche von ausgezeichneten Solisten interpretiert werden: Adam Taubitz an der Violine und Leonid Maximov am Klavier. Es mag dahingestellt sein, inwiefern der Begriff Jazz hier allen Komponisten gerecht wird: Keiner von ihnen wird sich wohl als Jazzer bezeichnet haben. Jeder von ihnen taucht jedoch von einem anderen musikalischen Standpunkt aus in diese farbige Welt ein und bringt demnach höchste Individualität in diesen doch so vielseitigen Musikstil. Chick Corea verband zum Beispiel Jazz mit Rock, Funk und Latin Music Elementen. Bei Kapustin scheint die Strategie eine andere zu sein, nicht so sehr Fusion, vielmehr die  Inkorporation von Jazz in die doch recht festen Strukturen der klassischen Musik. Béla Bartók, welcher sein Divertimento in einem zwei wöchigen Sommeraufenthalt in der Schweiz schrieb, diente wiederum als Inspiration für zahlreiche Jazzmusiker, und so scheint sich der Kreis zwischen Fusion, Symbiose und Inspiration um unsere Komponisten wieder zu schliessen.
 

Kommt in Scharen, liebe Freunde, denn es wird getanzt, mitgewippt, mitgeschwelgt und geträumt!
Anna Karsko


Camerata @ School Casting

Es geht weiter mit einem spannenden Castig. Lesen Sie über den weiteren Verlauf hier:


http://www.dieangelones.ch/2018/03/camerataschool-das-grosse-casting/#more-60903

Alle zwei Jahre produziert die Camerata Zürich zusammen mit einem Zürcher Schulhaus ein Musiktheater. Die Schülerinnen und Schüler erfinden eine Geschichte, die von einem Komponisten vertont wird. Zusammen mit den Musikerinnen und Musikern der Camerata Zürich führen die Kinder das Projekt zum Schluss dann öffentlich auf. Die aktuelle Ausgabe des Projekts Camerata@School findet dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Schule Triemli statt.


 

 

 

2. Abo-Konzert: Camerata & Sister Soloists

Samstag, 25. November, 19.30 Uhr, Aula der Universität
Einführung, 18. 30 Uhr
Sonntag, 26. November, 11.00 Uhr, Musikschule Konservatorium Zürich

Sayaka Studer, Violoncello
Sumina Studer, Violine
Igor Karsko, Leitung
Camerata Zürich

Zürich steht unter dem Zeichen der Geschwister: Sumina und Sayaka Selina Studer sind Musikerinnen, welche durch ihre musikalische Energie bereits international begeistern konnten. Endlich hören wir sie zusammen mit der Camerata Zürich – und freuen uns auf ein virtuoses aber auch stimmungsvolles Konzert, welches in der Uraufführung von Thomas Demengas Pezzo per violino e violoncello ed archi gipfelt.
Welche Zusammenkunft! Das Jubiläumswerk verbindet die Geschwister Studer mit dem Klang der Camerata Zürich und steht so für die Ziele der Musik selbst: Das Aufeinandertreffen von Menschen, welche sich in der Leidenschaft für die Sache selbst vereint finden. 

Musikalische Geschwisterpaare sind keine Seltenheit. Auch Vater und Mutter Mozart konnten sich glücklich schätzen. Nebst dem berühmt gewordenen „Wolferl“ Mozart konzertierte auch seine etwas ältere Schwester Maria Anna, genannt „Nannerl“ europaweit. Komponiert hat sie selber zwar nicht, sie galt aber als eine besonders talentierte Pianistin, welche bereits mit 11 Jahren überaus anspruchsvolle Literatur darbot. Leider endete ihre musikalische Karriere mit dem Erreichen des heiratsfähigen Alters. Mozart schrieb in einem Gedicht an seine Schwester:

„Du wirst im Eh'stand viel erfahren,
Was dir ein halbes Rätsel war;
Bald wirst du aus Erfahrung wissen,
Wie Eva einst hat handeln müssen,
Daß sie hernach den Kain gebar.“ (...)

Damit endete also Nannerls Laufbahn als Solopianistin.

Das Geschwisterpaar Studer ist ganz anderer Natur. Intimität und musikalische wie auch persönliche Verständigung säumen ihr Auftreten und lassen uns so in Vorfreude auf dieses Konzert blicken. Zu hören bekommen wir Mozarts Violinkonzert in G-Dur sowie Boccherinis Cellokonzert in B-dur.
Den Bogen schliesst noch einmal Janáčeks „Auf verwachsenem Pfade“, diesmal wandern wir zusammen den zweiten, nicht minder schöneren Teil des Pfades.

Wir freuen uns auf Euch!
Anns Karsko
 


Camerata & School in Zusammenarbeit mit der Primarschule Triemli

And so it begins.....Ein Blog von Rita Angelone

Camerata@School: Grosse Musik für kleine Ohren

Auf zu neuen Ufern: Wo wird diese spannende Reise hin führen?

Die Schulleiterin der Primarschule Triemli, Frau Idil Calis stellt das Projekt Camerata@School vor. Projekt Kick-Off: Musik liegt in der Luft: Eine Turnhalle voller Lebensfreude!

Die Schulleiterin der Primarschule Triemli, Frau Idil Calis stellt das Projekt Camerata@School vor. Projekt Kick-Off: Musik liegt in der Luft: Eine Turnhalle voller Lebensfreude!

Alle zwei Jahre produziert die Camerata Zürich zusammen mit einem Zürcher Schulhaus ein Musiktheater. Die Schülerinnen und Schüler erfinden eine Geschichte, die von einem Komponisten vertont wird. Zusammen mit den Musikerinnen und Musikern der Camerata Zürich führen die Kinder das Projekt zum Schluss dann öffentlich auf. Die nächste Ausgabe des Projekts Camerata@school wird in der Saison 2017/18 in Zusammenarbeit mit der Schule unserer Jungs durchgeführt.
Camerata-Musiker: Ein Herz für die Musik … und für Kinder!

Nun sind die Musiker der Camerata Zürich dran, sie präsentieren sich den Kindern mit ausgewählten Werke vor. Das Quartett besteht aus Melinda Stocker, Pascal Druey, Geneviève Strosser und Joachim Müller-Crepon.

Nun sind die Musiker der Camerata Zürich dran, sie präsentieren sich den Kindern mit ausgewählten Werke vor. Das Quartett besteht aus Melinda Stocker, Pascal Druey, Geneviève Strosser und Joachim Müller-Crepon.

Camerata Zürich hat Pionierarbeit im Bereich der Musikvermittlung geleistet und mehrere innovative Projekte ins Leben gerufen, die heute einen wichtigen Bestandteil der Konzertaktivität bilden. Dazu gehören der landesweit einzigartige Kompositionswettbewerb für Kinder und Jugendliche, der Camerata Club, ein musikpädagogisches Angebot für Kinder und Jugendliche und das Schulprojekt Camerata@School!
Zum Auftakt des Projekts lernten die Primarschüler von der 1. bis 6. Klasse das Kernteam des Orchesters kennen. Und was brauchte es, um das Eis zu brechen? Nichts anderes als gemeinsam zu singen und zu musizieren! Die rund 160 Primarschüler präsentierten mit Freude und Stolz ihren Triemli-Song und hörten anschliessend gebannt den Stücken zu, die das Orchester auf ihren Streichinstrumenten vortrug.

Musik verbindet und eine bessere Basis, um gemeinsam ein Projekt anzugehen, kann man nicht schaffen. Und so luden die Schulleiterin gemeinsam mit dem Orchesterleiter alle Schüler herzlich dazu ein, sich mit ihnen als Kapitäne auf eine fantastische und lustvolle Schiffreise zu begeben, deren Ziel allerdings noch nicht feststand. Denn: Das Ziel dieser gemeinsamen Reise durch die Welt der Musik und des Theaters sollte in den nächsten Wochen von den Schülern selbst definiert werden! Musik verbindet!

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Wir sind sehr gespannt, welchen Kurs die Schüler der Schule Triemli miteinander einschlagen werden! Eine Jury wird alle eingereichten Ideen prüfen und daraus die besten Vorschläge auswählen und zu einem kunterbunten, abenteuerlichen und märchenahaften Drehbuch mixen! Wohin die Schiffsreise führen wird, verraten wir euch in einem nächsten Blogbeitrag!

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Saisoneröffnung: Samstag: 23. September 2017, 19.30 Uhr, Aula der Universität Zürich

1. Abonnementskonzert 60 Jahre Camerata Zürich

Camerata & Literatur

Man nehme:
1 Uraufführung:      Maïa Brami Auf verwachsenem Pfade
1 Solocellist:            Thomas Demenga
1 Schauspieler:        Thomas Sarbacher
1 Geburtstagskind: Camerata Zürich unter der Leitung von Igor Karsko
3 Werken von :       J. Suk, A. Dvořák und L. Janacek/D.Rumler

Ein wahrer Genuss: Nicht entgehen lassen!


Gastspiel - Lucerne Festival

Sonntag, 20. August, 16.00 h, Maihofkirche
Mit: Thomas Demenga, Thomas Sarbacher. Igor Karsko, Leitung.
Werke: Suk, Dvořák und Janáček /Brami. (UA)

Auf den Fährten Böhmens musikalischer Identität

«Aus Böhmen kommt die Musik» heisst es. Tatsächlich aber mussten die böhmischen und mährischen Komponisten lange darum kämpfen, bis sie ihrer ureigenen Klangsprache und Identität Gehör verleihen durften. Der Cellist Thomas Demenga und die Camerata Zürich folgen in Identitäten 3 am 20. August der Fährte dieser Selbstfindung: Antonín Dvořák gehörte zur Generation der Pioniere und sorgte mit seinen Slawischen Tänzen für die Emanzipation der «couleur locale». Sein Schwiegersohn Josef Suk wählte eine tschechische Hymne aus dem Mittelalter, den St.-Wenzels-Choral, als Thema einer musikalischen Meditation, mit der er zugleich für die tschechische Unabhängigkeit eintrat. Und Leoš Janáček legte seinen Werken die Metrik und Sprachmelodien des Tschechischen zugrunde, um ein unverwechselbares Klangbild zu schaffen. Zu seinem autobiographisch inspirierten Klavierzyklus Auf verwachsenem Pfade, der in einer neuen Bearbeitung für Streicher erklingt, hat die französische Autorin Maïa Brami ein Märchen verfasst, das assoziative Räume öffnet.
lucernefestival.ch